Über

ich bin marie david,

Ich möchte mich vorstellen als Künstlerin und Kunstvermittlerin. Durch mein bisheriges Kunststudium an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart und der Akademie der Bildenden Künste in Wien konnte ich eine künstlerische Position entwickeln, die sich durch Kunst im öffentlichen Raum mit einem performativen, aktionistischen Schwerpunkt und einem partizipativen Ansatz ausdrückt. Im Fach Intermediales Gestalten konnte ich insbesondere meine kunstvermittelnden Perspektiven vertiefen. Ich habe die Zeit genutzt um viel auszuprobieren und einen Schwerpunkt für mich herauszufinden. Die Relevanz von Kunst zum Anfassen und der Möglichkeit, Kunst als Begegnungsraum/Schauplatz zu verstehen ist mir ein großes Anliegen.
Ich arbeite hauptsächlich zum Thema Klassismus, patriarchalen Machtdynamiken, rechter Gewalt, „Gesellschaftsspielen“ und der Zugänglichkeit von Kunst, ich versuche diese Haltung in Material, Sprache, Raum und Zeit widerzuspiegeln. Dabei stütze ich mich auf ein theoretisches sowie praktisches/pragmatisches Gerüst mit Platz für Irritation, Fragen und Leerstellen. Den Dilletantismus als Spiel oder Werkzeug lebe ich vor allem durch mein Punkband Zweilaster auf der Bühne aus, hier konnte ich bisher besonders viel direkten Kontakt und Erprobungen herstellen. In meiner Abschlussarbeit setzte ich meinen lang ersehnten Wunsch um, ein Stück in einer Gruppe zu entwickeln. Das Ergebnis war „Swanz. Der Dreiteiler“,welches von mir und fünf weiteren Performer*innen im Februar aufgeführt wurde und in dem auch das Publikum eine wichtige Rolle spielte. Wie Sie in meinem Portfolio entnehmen konnten arbeite ich neben meiner Solo-Position auch in diversen Gruppen, das Thema Gemeinschaft ,Verteilung und Bewusstmachung von kollektiven Prozessen interessieren mich sehr und darin spiegel ich mich gern wieder. Über das Debattieren lernen und gesellschaftlicher Zusammenhalt stärken…